Der Jazz-Pianist

Mit 4 Jahren eroberte sich Sebastian Laverny autodidaktisch die Klaviertastatur. Mit vierzehn begründete er seine erste Band, das Vocal Jazz Ensemble, ein Klaviertrio mit 5 Sängern im Stile der Manhattan Transfer. Mit achtzehn kannte man ihn in der Berliner Jazz-Szene.

Er spielte u. a. mit Torsten Zwingenberger, Heinz von Hermann und Coco Schumann, wichtige Impulse erhielt er von seinem Lehrer Walter Norris. Seine ungestüme Spielweise im Sebastian-Laverny-Trio mit Dieter Gützkow am Bass und Nikolai Ugrinsky am Schlagzeug bescherte ihm den Spitznamen „Das Tastentier“.

Als ständiger Pianist von Rick Abao (seit 1993), als Bandleader des Odeon Jazz Quartetts (seit 1997) und als Leiter der Swinging Voices (seit 1997) tourte er durch ganz Deutschland. Neben seiner Tätigkeit als Pianist arrangiert und komponiert Sebastian Laverny im Stile des Modern Swing und des Cross Over für Combo, Big Band und Großes Symphonie-Orchester. Zahlreiche CD-Einspielungen und Hörfunk-Aufnahmen (RBB, NDR, SWR) dokumentieren sein Schaffen. Im Frühjahr 2009 trat er erstmals mit seinem frisch gegründeten Sebastian Laverny Quartett in Mainz erfolgreich an die Öffentlichkeit.

 

Hörbeispiel: Humoresque (nach Art Tatum & Antonin Dvořák)

 Sebastian Laverny: Humoresque (nach Art/Tatum & Antonin Dvořák)

Presse-Stimmen

"Sebastian Laverny war das vorab angekündigte Tastentier, das sich mehr als zwei Stunden ohne Noten am Flügel mit höchster Präzision, atemberaubendem Tempo und tiefem Musikempfinden abarbeitete."

(Ulrich von Mengden, Main-Spitze, 29. April 2010)

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"Laverny am Flügel dreht und wendet die Tonfolgen, brezelt sie auf, verknappt sie auf den Punkt. Und wenn man glaubt, er habe die Melodie endgültig weg-improvisiert, da zupft er sie am Kragenzipfel wieder auf seine Tasten zurück. Spielfreude pur, vielleicht manchmal eine Spur zu selbstverliebt, aber mit Begeisterung vom Publikum quittiert. Zumindest die Statik des Theaters scheint in Ordnung zu sein, sonst hätte der Jubelsturm bleibende Schäden hinterlassen."

(Dieter Lintz, Trierischer Volksfreund, 23. Januar 2009)

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"Combo-Chef Laverny ließ die Finger tanzen und bestach hier mit vital-quirligem Klavierspiel."

(Saarbrücker Zeitung, 05. März 2003)